Interner Bereich

Impressionen

Jumurz Music Festival Erlenbach

Jumurz Music Festival Erlenbach

(19 Bilder)

Sponsorenlauf 2018

Sponsorenlauf 2018

(60 Bilder)

Martinstiftung

Martinstiftung

(12 Bilder)

Sternmarsch 2018

Sternmarsch 2018

(24 Bilder)

Erste Fotos Zillertal 2018

Erste Fotos Zillertal 2018

(25 Bilder)

Sechseläuten 2018

Sechseläuten 2018

(42 Bilder)

Papiersammlung April 2018

Papiersammlung April 2018

(11 Bilder)

Jahreskonzert 2018

Jahreskonzert 2018

(8 Bilder)

WJMF Wettspiel 2017

WJMF Wettspiel 2017

(9 Bilder)

WJMF Schlusstag 2017

WJMF Schlusstag 2017

(15 Bilder)

WJMF Eröffnungsfeier 2017

WJMF Eröffnungsfeier 2017

(26 Bilder)

WPZ- EPI Konzert

WPZ- EPI Konzert

(10 Bilder)

Sechseläuten 2017

Sechseläuten 2017

(46 Bilder)

Jahreskonzert 2017

Jahreskonzert 2017

(20 Bilder)

Jahreskonzert 2016

Jahreskonzert 2016

(7 Bilder)

Kroatien Oktober 2015

Kroatien Oktober 2015

(102 Bilder)

Hammerkonzert November 2014

Hammerkonzert November 2014

(42 Bilder)

Probeweekend Parpan November 2014

Probeweekend Parpan November 2014

(22 Bilder)

Papiersammlung August 2014

Papiersammlung August 2014

(6 Bilder)

Malta Oktober 2012

Malta Oktober 2012

(100 Bilder)

Küsnachter Horn 2012

Küsnachter Horn 2012

(28 Bilder)

60 Jahre Jubiläumskonzert Januar 2013

60 Jahre Jubiläumskonzert Januar 2013

(310 Bilder)

Sechseläuten April 2012

Sechseläuten April 2012

(24 Bilder)

Reisebericht Musikreise ins Tirol 2018

Am Sonntagmorgen ging die Reise los. Die Vorfreude war gross. Aus der viereinhalbstündigen Fahrt ins Tirol wurde eine regelrechte Odyssee. Wir hatten einen Motordefekt im Tunnel, weshalb die Polizei den Tunnel sperren musste und wir abgeschleppt wurden. Nach mehreren Reparaturversuchen mussten wir sogar den Car wechseln und die Fahrt verlängerte sich massiv. Das Jumurz-Team liess sich nicht aus der Ruhe bringen und sorgte für gute Laune. Endlich angekommen im Hotel, bezogen wir unsere im «Tirolerstyle» eingerichteten Zimmer und genossen den ersten 5-Gänger.

Am Montag, nach der üblichen morgendlichen Probe im Gartenpavillon ging es los nach Innsbruck. Unsere zwei Reiseführerinnen zeigten uns die Bergisel-Skisprungschanze, lieferten uns interessante Insiderinformationen und wir landeten nach einer Führung durch die Altstadt vor dem «goldenen Dachl».Tags darauf ging die Fahrt nach Kitzbühel. Die Sportlichen wagten sich auf die Wanderung die Streif hinunter, während der Rest die Aussicht auf einer Rundwanderung genoss. Fasziniert von der Mausefalle, dem Hausberg und der steilen Schlussfahrt kamen wir im Dorf an, wo uns das Wienerschnitzel schon erwartete. Am Abend bot sich die Möglichkeit im Nachbarsdorf das Konzert der Brass Band Fröschl Hall zu besuchen. Das hohe Niveau der Europameisterschaftsteilnehmer war beeindruckend und spornte uns zu neuen Höchstleistungen an. Bereits am Mittwochmorgen wurden einige der vorgeführten Tricks imitiert. Dem intensiven Probemorgen folgte ein ruhiger Nachmittag zur freien Verfügung. Die einen besuchten das Dorf Bergeben und die anderen genossen die Zeit am Pool. Am Abend zeigten wir unser Können im grossen Festzelt im Dorf. Beim Publikum galt Qualität vor Quantität. Da am Abend der Erfolg ausgiebig gefeiert wurde, war die Probe am Donnerstagmorgen durch Müdigkeit gekennzeichnet. Spätestens als wir am Nachmittag im Hochseilgarten ankamen waren aber alle wieder top motiviert. Wie «Kokosnüsse» hingen wir in den Bäumen und gut gesichert meisterten wir die Hindernisse. Demzufolge performten wir am Abend mit lädierten Händen vor den Hotelgästen am Pool. Das Rauschen des Wassers und das Gekreische der Kinder begleitete uns. Dennoch können wir von einem gelungenen Konzert sprechen, welches den Hotelgästen sehr gefallen hat.

Am nächsten Morgen probten wir zum letzten Mal im schön beleuchteten Pavillon. Unsere Musik lockte viele Insekten an, weshalb unser Dirigent Christian einige Male aus dem Rhythmus fiel. Am Nachmittag hatten wir zusammen viel  Spass bei unserer obligaten Spielolympiade. Ein paar Jumis organisierten die Spiele, die Sportlichkeit, Geschicklichkeit und Wissen verlangten. Jede Gruppe musste bis zum Ende ein kleines Videowerbefilmli für die Jumurz abliefern. Es gab natürlich Halbprofis im Filmschneiden unter den Jumis und die Siegergruppe bekam Kinogutscheine.

Wir genossen anschliessend die verbleibende Zeit am Pool und freuten uns schon riesig auf den Abschlussabend. Wir waren Zuschauer beim Schlagerwettbewerb in einem grossen Festzelt. Spass, Freude und viel Gelächter begleiteten den letzten Abend unserer Reise. Einige wollten lange nicht zum Schlafen, was ja auch üblich ist beim Schlussabend.

Trotzdem war alles gepackt und bereit zum Verladen in den Doppelstockcar. Dieses Mal endete die Reise mit dem immer gutgelaunten Fahrer, unserem Josef, ohne Zwischenfall in Küsnacht.

 

Wir behalten wunderschöne Erinnerungen von dieser musikalischen Reise und bedanken uns ganz herzlich bei allen die sie ermöglicht haben, speziell bei Reto Tobler, Reiseforum Meilen!  

 

Audrey, Harriet

 

 

 

Reisebericht von Harriet und Janine, Kroatien 2015

Anreisetag 3.10.15

Nach der doch langen Fahrt in dem echt bequemen Car, die Freitagabend um 22 Uhr in Küsnacht begann, kamen wir vor 9 Uhr morgens, gestärkt dank der feinen Gipfeli, im Hotel Maestral, etwas ausserhalb des Städtchens Novigrad, an; einige von uns ausgeschlafen, andere eher nicht ;). Wir frühstückten ausgiebig und hatten bis zu unserer ersten Probe freie Zeit zur Verfügung. Die Zimmer waren noch nicht bezugsbereit und trotzdem wagten ein paar Hartgesottene den ersten Sprung ins Meer. Mit unserem Vize-Dirigenten probten wir für das anstehende Konzert am nächsten Tag. Die Probe wurde für das Abendessen unterbrochen, zu dem nun schliesslich auch unser Dirigent Christian eintraf. Danach probten wir mit ihm noch weiter. Am Schluss waren viele von uns so richtig erschöpft, kippten beinahe von den Stühlen, sodass niemand lange zögerte als es hiess, ab ins Bett und Morgen um 9 Uhr in aller Frische bereit.

 

Sonnentag 4.10.15 - von wegen

Kaum zu glauben aber wahr, standen am Sonntagmorgen alle pünktlich um       9 Uhr in Uniform vor dem Reisecar bereit. Wir fuhren bis nach Porec und stellten uns auf dem Platz neben der Kirche auf. Wie allerdings in letzter Sekunde bemerkt wurde, war die Messe noch in vollem Gange, und wir mussten unser Konzert um eine Stunde verschieben. Als wir dann um 11 Uhr beginnen konnten, wurde der Himmel ziemlich grau und es begann langsam zu nieseln. Nichts desto trotz spielten wir unser Konzert und hatten sogar einige interessierte, kroatische Zuhörer. Als wir nach einer halben Stunde ein Medley von Polo Hofer anspielten, beschloss das Wetter, dass es sich wohl auch der Schweiz anpassen musste und wir mussten unser Konzert leider abbrechen. Nach dem Einladen der Instrumente in den Anhänger unseres Cars hatten wir freie Zeit um etwas zu Mittag zu essen. Später trafen wir uns alle wieder vor der Kirche zu einer Stadtführung. Nach der Aufteilung in zwei Gruppen (Jung und Alt) folgten wir unserem Reiseführer, den leider niemand richtig verstand. Als einzige erwachsene Begleitperson in unserer Jungmannschafts Gruppe hatte Christine Gass Erbarmen mit uns, sowie das grosszügigste Portemonnaie, und spendierte uns allen je eine Kugel Glace. Danke Christine! Im Schluss der Führung regnete es immer stärker, und unser Reiseführer brachte uns zum Abschluss das lalala Lied bei, das uns später durch die ganze Woche begleitete. Völlig verregnet und pitschenass erreichten wir unser Hotel, stopften Schuhe mit Klopapier und Föhnes Kraft zum Austrocknen. Nach dem Znacht zerstreuten sich alle ein wenig. Die Erwachsenen machten es sich in der Bar gemütlich, und einige Spiellustige blockierten den Weg durch den 1. Stock mit eine paar Runden „Werwölflen“, bevor wir alle wieder in die Betten mussten, durften, konnten...

 

Montag 5.10.15

Wie bereits am Vorabend angekündigt wurde, gab Christine Gass am Montagmorgen in aller Früh Tennisunterricht, für diejenigen, die sich dafür interessierten. Nachdem wir anfangs einige Probleme mit den Plätzen hatten, zeigte Christine uns zuerst einige Trockenübungen, bis wir auf den Plätzen spielen konnten. Da die vier Plätze, die Christine für uns gebucht hatte, immer vollständig besetzt waren und die frühe Morgenstunde selbst unsere zwei Dirigenten nicht davon abhalten konnte sich sportlich zu betätigen, nehme ich mal an es hat allen gefallen. Du hast das einfach super gemacht Christine! Am Nachmittag treffen sich alle, Jung wie Alt, in der Lobby für die Olympiade, die unsere Registerführer für uns geplant hatten. Von Adilettenweitwurf und Musikquizz, über Ping Pong mit etwas aussergewöhnlichen Schlägern, sprich unseren Notenmarschbüchern, und das Volleyball bitteschön mit zusammengeklebten Händen, bis hin zu Steine sammeln, einem Yoghurt-Füttern-Wettbewerb. Wir wurden vor nichts verschont. Zusätzlich hatten wir die Aufgabe einen Film zu drehen, in dem wir eine Accapella Version eines Musikstücks der Jugendmusik zum Besten gaben. Da die Registerführer danach etwas Zeit brauchten um alles auszuwerten, versammelten wir uns erstmal zu einem spontanen Konzert am Hotelpool. Es wurde zwar ein bisschen kalt, aber unsere „Hooligans“, wie Reto Tobler alle Eltern und Vorstandsmitglieder liebevoll getauft hat, sorgten für gute Stimmung und selbst einige Hotelgäste hörten begeistert über ihren Balkon mit. Auch dieser Tag ging langsam aber sicher dem zu Ende. Man traf sich  entweder noch an der Hotelbar, setzten sich für gemeinsame Runden „Meiere“ zusammen oder verflüchtigten sich in seine Zimmer.

 

Dienstag 6.10.15

Den Dienstagmorgen starten wir mit einem Geburtstag. Einer unserer Nachwuchs Schlagis ist 10 Jahre alt geworden; er wurde den ganzen Tag über gefeiert. Allerdings musste er an seinem Geburtstag früh aufstehen, weil wir bereits vor 9 Uhr mit dem Car nach Porec fuhren. Von dort aus ging es mit dem Schiff weiter den Limski Kanal entlang nach Vrsar. Hier war eigentlich ein Konzert geplant, das aber wortwörtlich ins Wasser fiel. Uns JUMURZLERN verfolgte das schlechte Wetter auf Schritt und Tritt. Daher genossen wir einfach unser Mittagessen auf dem Schiff mit der Menu Auswahl Vegi, Fleisch oder Fisch. Was die Fischliebhaber jedoch nicht erwartet hatten war, dass der Fisch samt Kopf, Augen und Schwanz serviert wurde. Eine echte Herausforderung für die jungen Gäste. Nebst zahlreichen verschluckten Gräten gab es aber keine grösseren Zwischenfälle zu verzeichnen, und so fuhren wir mit dem Schiff weiter bis nach Rovinj. Während dem 1 ½ stündigen Aufenthalt war eine Stadtführung geplant, von sich allerdings immer mehr Jugendliche abwendeten und sich einen eigenen Weg durch die Stadt oder in ein Restaurant suchten. Erstaunlicherweise fanden sich jedoch alle pünktlich vor der Abfahrt beim Schiff ein, und wir fuhren zurück nach Novigrad. Während der zweistündigen Rückfahrt ergaben sich erneut einige Runden „Meiere“ sowie eine stimmenstarke Gesangsparty mit heimischer Schweizermusik. Zurück im Hotel gaben die Registerführer die Gewinnergruppe der Olympiade vom Vortag bekannt, die alle einen Kino Gutschein erhielten. Die Auswertung der Musikvideos war allerdings noch nicht so weit, weswegen diese auf später verschoben wurde. Im Anschluss ging es gleich mit einer spontanen Probe und dem Nachtessen weiter. Nach dem Nachtessen ging es für die Erwachsenen mit dem obligatorischen Besetzten der Tische in der Hotelbar und für die Jugendlichen mit einer grossen Runde „Werwölfle“ weiter.

 

Mittwoch 7.10.15

Da am Mittwoch definitiv schlechteres Wetter angesagt wurde, als am darauffolgenden Donnerstag, wurde das Tagesprogramm vom abgetauscht, was hiess, dass wir am Morgen zuerst eine 3 Stündige Probe hatten und dafür den ganzen Nachmittag frei. Den freien Nachmittig nutzten alle unterschiedlich. Einige Erwachsene hatten sich schon am Morgen nach Novigrad aufgemacht, um den Tag dort zu verbringen. Die meisten Jugendlichen griffen allerdings auf die Freizeitangebote des Hotels zurück und spielten Tennis, Fussball, Volleyball oder genossen eine Zumba Lektion. Einige jedoch liessen sich bei einer Massage oder in der Spa-Anlage verwöhnen. Später beschloss ein Haufen von JUMURZLER/-Innen, trotz der fehlenden Sonne, sich in den Aussenpool am Meer unten zu wagen. Was jedoch nur wenige wussten war, dass dort eine inoffizielle Poolschlacht geplant war. Hier wurde vor nix Halt gemacht was Beine hatte. Reihenweise sind Mädchen mitsamt Kleidern in den Pool geworfen worden. Alles in allem war es eine eher kalte aber äusserst witzige Angelegenheit, wobei sich  die durch und durch Nassen später ins Hotel zurück zogen um sich aufzuwärmen. Nach dem Nachtessen gingen einige nochmals zum Meer hinunter, andere zogen sich in die Zimmer zurück und veranstalteten eine kleine Party, mit der unser nächstes Geburtstagskind diese Woche in seinen 18. Geburtstag hineinfeierte.

 

Donnerstag 8.10.15

Nun war unsere Reise schon bald zu Ende, doch ein letztes Konzert stand noch an. Mit all unseren Instrumenten beladen schaffte es unser grandioser Carfahrer Stephan uns durch die engen Strassen von Novigrad an unseren Konzertplatz, dieses Mal nicht vor einer Kirche, zu bringen. Das Konzert lief super und unser neu einstudiertes Stück „New York, New York“ erhielt grossen Applaus, nicht nur von unserer treuen Fangemeinde. Nachdem wir etwas im Dorf gegessen hatten, ging es bereits weiter. Nächster Halt: Piran, Slowenien. Dieses Mal wurden wir sogar vom Zoll kontrolliert und zum Glück hatten alle ihre ID dabei. In Piran führten uns zwei nette Ladys durch die Gassen und erzählten uns allerhand über das Städtchen. Dieses Mal verstanden wir sie sogar. Zurück im Hotel gingen die ganz sportlichen wieder ins Zumba oder spielten Fussball. Nach dem Znacht stieg dann die Abschlussparty mit DJ, gesponsert von Reto Tobler, Reiseforum Meilen, und offerierten Getränken. Nach der Rangverkündigung der Filme hielt uns nichts mehr auf und es wurde getanzt und gefeiert zu Schweizer Klassiker, Schlagern und sonstigen Songs. Um 1 Uhr war die Party leider bereits zu Ende, denn am nächsten Tag mussten wir früh aufstehen. Es war aber auf jeden Fall ein gelungener Abschluss einer tollen Reise.

 

Heimkehrtag 9.10.15

Punkt 7.30 Uhr befanden sich alle Jugendlichen nach einer doch eher kurzen Nacht im Bus ein und waren bereit zur Abfahrt. Am Abend wurde wohl da und dort noch etwas länger nachgefeiert. Die Heimreise wurde mit weiteren After-after-Singpartys überbrückt und schon bald kamen wir glücklich am Küsnachter Bahnhof an, dem endgültig Ende unserer geselligen und lebhaften JUMURZ Reise. Wir danken Reto Tobler, der für uns diese Reise organisiert hat, danken dem tollsten Vorstand der Welt, der uns diese Reise ermöglicht hat und danken dem besten Dirigent und dem coolsten Fanclub überhaupt. Ich glaube wir sind uns alle einig, wenn wir sagen, dass es einfach eine hammer Reise war!

Jumurz, Jumurz nume duu, Jumurz, Jumurz nume duu, ohoh Jumurz Jumurz nume duu, Jumurz, Jumurz nume du!

 

 

 

Konzertreise nach Malta Oktober 2012

Malta – das war eine unvergessliche Reise. Das Programm stimmte perfekt;
weder an Musik und Kultur noch an Spass und Freizeit hat es gefehlt. Ein
besonderer Dank für die wunderbare Organisation gilt Tanya und Reto Tobler
des Reiseforums Meilen und natürlich dem Vorstand der Jugendmusik. Für uns
Musiker ist eine solche Reise immer ein einzigartiges Erlebnis, denn sie
verbindet und fördert den Zusammenhalt extrem. Wie ginge das auch nicht, bei
all den witzigen Sachen, die man Tag und Nacht zusammen erlebt?
Am Sonntag, unserem ersten ganzen Tag auf Malta, machten wir uns schon
früh morgens uniformiert und mit unseren Instrumenten beladen auf den Weg
zur Fähre, die uns auf die kleinere Nachbarinsel Gozo brachte. Dort spielten wir
auf dem wohl bedeutendsten Platz, dem Independence Square.
Abwechslungsweise gaben die einheimische Gruppe Socjeta‘ Filarmonika
Leone und wir unser musikalisches Können zum Besten.
Den krönenden Abschluss dieser Darbietungen bildete das berühmte Werk My
Way von Frank Sinatra. Es wurde von allen Musikern gemeinsam gespielt, da
neugierige Jugendmusiker herausgefunden hatten, dass sich dieses
Arrangement ebenfalls im Repertoire der Band von Gozo befand. Unser
musikalischer Leiter Franz Honegger griff spontan zum Dirigentenstab, um sich
auf dieses Experiment einzulassen. So bewiesen wir, dass Musik verbindet und
eine Welle der Begeisterung auslösen kann.
Nach dem heissen und facettenreichen Konzert unter der Mittagssonne hatten
wir uns das ausgiebige Mittagessen in einem traditionellen Restaurant wirklich
verdient.
Gestärkt und abgekühlt fuhren wir zum berühmten Azur Window und
Crocodile Rock. In Fischerbooten schaukelten wir abenteuerlich durch die
tiefblauen Wellen an den imposanten Felswänden entlang. Manch einem
raubte es den Atem.
Zufrieden und glücklich über ein gelungenes Konzert und einen erlebnisreichen
Nachmittag auf Gozo machten wir uns auf den Rückweg.
Nach einem entspannten Tag in unserem Marina Hotel Corinthia Beach Resort
ging es am Dienstag wieder durch die maltesische Felder- und Steinlandschaft
so hoch hinauf, wie es in Malta nun mal geht. Wie eine Schildkröte in ihrem
Panzer verkriecht sich die Stadt Mdina auf einem Hochplateau hinter den
dicken Mauern ihrer Festung. Der Ausblick von hier oben erstreckt sich über die
Insel bis an die Küste – gigantisch! Kaum haben wir das löwengeschmückte,
barocke Stadttor mit der alten Zugbrücke passiert, verlangsamten sich unsere
Schritte. Eine eigenwillige Atmosphäre herrscht in diesem Städtchen, dessen
schmale Gassen allenfalls für Pferdekutschen, nicht aber für Autos geschaffen
sind. Mit eisernem Schweigen haben sich hier Benediktinernonnen hinter die
Klostermauern zurückgezogen. Die kleinen Fensteröffnungen an der Fassade
lassen keinerlei Versuchung durch Augen und Ohren zu. Niemand hätte
geöffnet, hätten wir es gewagt, einen der goldenen Delphintürklopfer an das
Holz der Hauseingänge zu schlagen. Und nur das Vogelgezwitscher und das
Geschnatter der JumurzlerInnen durchbrach die Stille.
Nach Kultur pur ging es an den Badestrand Golden Sands, der seinem Namen
gerecht wird. Hier konnten wir richtig „chillen“ und uns in den gigantischen
Wellen austoben – hust und spuck. Ob freiwillig oder nicht wurde manch einer
von den Wellen erfasst. So auch einer unserer Brillenträger, der dafür bezahlte.
Schwupps, und weg war das Gestell. Was nun!? Dank einer geübten Taucherin
bekam der blinde Hahn seine Gucker nach nur einem Tauchgang in gut 3 Meter
Tiefe wieder zurück – that was magic! In den nahegelegenen Strandrestaurants
verwöhnten wir unsere leeren und knurrenden Bäuche, bevor wir entspannt,
glücklich und gut „durchgesalzen“ zurück ins Hotel fuhren.
Mittwochmorgen stand das zweite Konzert der Jumurz, dieses Mal auf unserem
Hotelareal, an. Ausnahmsweise trugen wir nicht unsere Uniformen, sondern
unsere lässigen neuen Jumurz- T-Shirts und darüber die weissen Bademäntel
des Hotels. Nein, in unserer Jugendmusik fehlt es definitiv nicht an Kreativität.
Die Aufmerksamkeit der Hotelgäste war uns gesichert, da wir angeführt von
unserem Dirigenten zusätzlich in der Formation einer Bolognese-Schlange auf
die Terrasse einliefen.
Outfit, Auftritt und Konzert waren spektakulär. In der prallen Sonne brutzelten
die JumurzlerInnen erneut wie Grillgut, doch hätten wir keine bessere Kulisse
haben können. Es war ein Augenschmaus, als wir uns alle den Bademänteln
entledigten und stolz in unseren roten T-Shirts vor dem tadellos blauen Himmel
und dem Meer in unserem Rücken präsentierten.
Über eine Stunde lang verwöhnten wir das Publikum; einerseits mit alten
Jumurz Klassikern wie Lady Marmalade, Hawaii Five-O, Born To Be Wild und
andererseits mit neuen - vielleicht bald Klassikern - wie Nineteen-Fifty-Eight
und ABBA Gold.
Am Nachmittag ging es weiter mit einer von ein paar Jumurzlern organisierten
Spielolympiade. Es war toll, dass auch viele der mitreisenden Erwachsenen
freiwillig mitmachten.
In den nächsten zwei Stunden mussten die acht Gruppen an ebenso vielen
Posten ihr Können unter Beweis stellen. Beispielsweise beim Fragebogen stellte
sich schnell heraus, wer im Car unseren Reiseführerinnen zugehört hatte, ein
Sportfan war oder sich gut in Musik auskannte. Gefragt waren ausserdem
Köpfchen und Ideenreichtum beim Erraten der Pantomime, sportliche
Kondition beim Seilspringen und Erschwimmen der Bälle im Pool.
Aussergewöhnliche Ideen zeigten die Organisatoren bei den Posten „Teebeutel
mit dem Mund werfen“ und „Schnelles Anzünden und Ausblasen der Kerzen“.
Murmelsuche und Zeichnen im Sand weckte bei so einigen kindliche
„Sändelichaschte Gefühle“. Der Spielnachmittag wurde von allen als sehr
unterhaltsam und lässig empfunden.
Am nächsten Tag ging die Jugendmusik wieder auf Tour, dieses Mal in die Stadt
Valletta, die wohl am besten gesicherte Hauptstadt der Welt; dafür sorgt ein
Ring aus Backsteinen, der die Stadt umgibt.
Das Konzert in der Fussgängerzone der Altstadt zog unzählige Zuhörer an.
Stehen bleiben, zuhören, staunen, fragen … und immer wieder das Klicken von
Fotokameras. Die Jumurz spielte in absoluter Hochform auf – es war ein
Genuss!
Von der schön angelegten Parkanlage Upper Barraca Gardens, dem höchsten
Punkt der Stadtmauer Vallettas, bietet sich ein atemberaubender Blick über
den Grand Harbour, das weite Meer und die tiefergelegenen Teile der
Hauptstadt. Hier wohnten wir Punkt 12.00 Uhr nach dem super Konzert den
traditionellen Böllerschüssen bei.
Nun wieder hungrig liessen wir uns bei angenehmen 28 Grad das Mittagessen
draussen servieren.
Der anschliessende Rundgang in den Hafenbuchten der Drei Städte –
Vittoriosa, Cospica und Senglea verlieh uns einen besonderen Einblick in das
Hafentreiben. Kleine farbenfrohe Fischerboote mit ihren aufgemalten Augen
waren nebst den Yachten und Kreuzfahrtschiffen zu sehen.
Nach diesem anstrengenden Tag, der leider schon unser letzter ganzer Tag auf
Malta war, begab sich die Jugendmusik zurück ins Hotel. Wer jetzt allerdings
denkt, das war es schon von unserer Reise, der hat sich mächtig getäuscht. Die
hotelinterne Bar Henry J. Beans war speziell für unseren Abschlussabend
reserviert. Hier zeigten die JungmusikantInnen, dass sie nicht nur an ihrem
Instrument, sondern auch auf der Tanzfläche eine gute Figur abgeben. Im
Ballermann-Stil wurde bis tief in die Nacht gefeiert, bevor es am nächsten Tag
zurück nach Zürich ging.
Beim Anflug in Kloten musste das Flugzeug der Malta Air allerdings noch einmal
durchstarten, bevor es zur Landung ansetzten konnte. Und wer sonst noch
durchgestartet ist? Die Jugendmusik auf Malta!
In den Jahreskonzerten kommenden Januar 2013 können Sie die Jugendmusik
unterer rechter Zürichsee (JUMURZ) live hören und erleben:
Samstag, 19.1.2013 um 19.30 Uhr in der Heslihalle in Küsnacht und
Sonntag, 20.1.2013 um 14.30 Uhr im Gemeindesaal in Zumikon
Reservieren Sie sich diese Daten, und wer weiss, vielleicht haben Ihre Kinder /
Enkel auch Lust mitzukommen, um später selbst einmal in diesem Orchester
mitzuspielen (Infos unter: www.jumurz.ch).